1999
stew

basel (CH)

stew: eine mischung von zutaten, gekocht durch langsames sieden in einem geschlossenen gefäss; von hitze oder luftfeuchtigkeitbedrückt werden; über oder wegen etwas aufgeregt sein; allein gelassen sein, um die konsequenzen der eigenen aktionen auszubaden.

eine gesprochene sprache ist nicht der einzige weg der kommunikation. ein großer teil der verständigung kommt vom unausgesprochenen wort, die sprache von bewegung und geräusch, die erste sprache, die wir als kind lernen, und wie sie sich zu einem höheren stadium entwickelt.
gegen ende bewegen sich die tänzerInnen zu einer serie von kodierten phrasen, die durch einen bestimmten befehl ausgelöst werden, wobei eine konstante änderung in raum und zahl herbeigeführt wird. sie spielen ein spiel, das zwar regeln hat, aber auch ein spiel, das es ermöglicht, dass das resultat jedesmal anders sein kann. das spiel geht weiter ins ver-schwindende licht…es hat kein ende………marguerite donlon

tänzerInnen: michael langeneckert, ismael lorenzo, dirk poschidajew, petra rusch, kendra walsh, julia wirth
choreografie: marguerite donlon
musik: sam auinger, danda cordes, claas willecke
lichtgestaltung: brigitte dubach
kostüme: ann-kathrin pipoz 

in zusammenarbeit mit: claas willeke, danda cordes