25. 09. 1998
shining (architektonischer klangfilm)

inventionen 98, mixage de bruits
 
parochialkirche / berlin (D)

shining …ist unser keytitel für assoziationsketten, die sich auf den film shining beziehen als unvorhersehbare visionen des kindes-images…tauchen aus dem nichts auf..(-unmittelbarkeit..)

…stimmen sollten wieder unser zentrales material sein…so lass uns doch 4 stimmen samples als unser grundmaterial bestimmen….
vorschlag, die verschiedenen ausgangsmaterialien aus einem einzelnen vorgang der bewegung herauszufiltern. Aus einem ganzen extrahieren wir viele einzelteile und setzen die neu zusammen.
vorschlag, den zeitablauf bzw. die zeitwahrnehmung in unserem konzert durch stops und pausen / >schlüsse< / zu definieren, um der zeitachse eine räumliche komponente zuzuweisen; und weiters, den verschiedenen ebenen und klangquellen verschiedene speziell für und vom material definierte zeitmöglichkeiten – klangerlebnisdauern – zuzugestehen, mit denen wir dann operieren können.
also: gestimmte harmonisierte zone, definierte präzise klangcharaktere, polyphonie in der gesamtzeit (>oben< ist das konzert z.b. um zehn minuten früher zu ende als >unten<) und somit ein architektonischer klangfilm mit dem namen shining.