04. 09. 1999 - 09. 09. 1999
klangpark 99

ars electronica 99
 
linz (A)

Michael Nyman with: Sam Auinger, Rupert Huber, Robin Rimbaud aka Scanner, Gordan Paunovic, Jomasounds – Joachim Schnaitter & Markus Decker, Robert Worby, Wolfgang Fadi Dorninger 

Vor 20 Jahren ist mit der ersten Ars Electronica auch die Idee der Linzer Klangwolke entstanden: Ein wichtiges, bis in die Gegenwart erfolgreiches Element im Bestreben, neue innovative Formen für eine Kunst im öffentlichen Raum zu entwickeln. Gemeinsam mit dem Brucknerhaus und dem ORF beginnt die Ars Electronica in diesem Jahr das Experiment, weiterführende Formen dieses Ansatzes zu erproben und auf die geänderten Formen von Öffentlichkeit einzugehen. Die Auseinandersetzung mit der Donau als Kulturraum und politisches Spannungsfeld wird dabei als künstlerische Herausforderung formuliert. Dieses Jahr erging die Einladung an den englischen Komponisten Michael Nyman gemeinsam mit den Künstlern Robert Worby, Fadi Dorninger, Robin Rimbaud aka Scanner, Sam Auinger, Rupert Huber, Gordan Paunovic, Joachim Schnaitter, Markus Decker und Hubert Hawel. Nymans Stil basiert auf der Verwendung vor allem von Musik früherer Epochen als kompositorische Ressource. Sein vielschichtiges Schaffen, die Praxis seiner antizipatorischen Theorie des späteren Sampling, wird bei Klangpark konfrontiert mit Digital Music.
(text aus der webseite www.aec.at)

„is a sound produced when a tree falls in the forest and no one hears it?…..
klangpark 99…..in many resprects, a test pilot situation ….. a prescribed sound system („cloud of sound“) was employed to generate music throughout a popoular and much-frequented public space (danube park)…..eight highly dissimilar, exhilarating and surprisinf colleagues…..michael nyman……the experiment can be termed a success if we could thereby generate interest in producing more…the idea will be pursued,……. a new klangpark next year.“ (sam auinger)