24. 06. 2000
ain´t that a shame

inventionen 2000/berliner festival neuer musik
 
sophiensäle / berlin (D)

In ihrem Projekt „berliner theorie“ inszenierten die beiden Künstler Sam Auinger und Rupert Huber während ihres DAAD-Stipendiums 1997 in zwölf „hauskonzerten“ die digitale Vernetzung von Realraum und Datenraum. Die live produzierte Musik wurde direkt in das Internet gespeist, wo sie während der Konzerte weltweit in Echtzeit mitverfolgt werden konnte. Zu den „hauskonzerten“ wurden verschiedene künstlerische Kollaborateure geladen.
Drei Jahre später greifen Sam Auinger und Rupert Huber ihr Projekt „berliner theorie“ wieder auf; diesmal mit der zweistündigen Komposition ain´t that a shame! im Festsaal der Sophiensäle und zeitgleich im elektronischen Raum. War die Verbindung von Live-Konzert und Echtzeitübertragung im Internet 1997 noch eine der wesentlichen Prämissen der „berliner theorie“ ist das im Jahr 2000 bereits selbstverständlicher Bestandteil des Konzertes. Im Zentrum des Abends steht das Aufeinandertreffen beider Künstler im musikalischen Raum. Diesen werden sie sich über die Zeit immer wieder mit zwei der herausragendsten Musiker aus Österreich teilen: Wolfgang Mitterer (präpariertes Klavier) und Markus Binder (Schlagzeug und Stimme).
ain´t that a shame! – eine inszenierte Topographie des Klangs in einem wunderbaren Raum.

http://www.berlinertheorie.de/shame/
 
in zusammenarbeit mit: berliner theorie, markus binder, wolfgang mitterer