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tamtam
stadtmusik
zusammenarbeit
Dornen1xx

„das soundenvironment wird zum instrument, das instrument zum soundenvironment“, beschreiben tamtam (sam auinger / hannes strobl) ihre arbeit. ihr „instrument“ ist jedoch nicht nur ein herkömmliches, uns allen vertrautes klangobjekt, sondern auch der raum selbst, in dem der klang lebt: es sind genauso auch die akustischen und psychoakustischen felder, die eine erweiterung unserer sinne ermöglichen und uns das gewohnte, alltägliche als etwas außergewöhnliches wahrnehmen lassen.
cage nahm immer wieder bezug auf den raum zwischen den klängen – auf einen raum, der weder klang noch stille ist, sondern sich gewissermaßen in einem schwebezustand befindet. auf ihrer suche nach einer neuen klangsprache – nach einer sprache, in der sich der klang im musikalischen ablauf nicht mehr nur horizontal, also von links nach rechts, sondern auch vom vorder- zum hintergrund von außen nach innen entfaltet und sich ständig auf der schwelle zum verschwinden befindet – entwickeln sie auch eine neue sprache des hörens, in der der raum dazwischen von den erfahrungen der hörerinnen erfüllt ist. 
(chris salter, übersetzung ingrid fischer)

web: http://www.tamtam.berlin
email: info@tamtam.berlin